# Wichtige Punkte für die Einführung mehrstufiger Kreiselpumpen für Papierfabriken
2026-10-14 14:001. Überprüfen Sie zuerst die Betriebsbedingungen.
1.1 Medium: Reinwasser / Weißwasser / dickflüssiges Weißwasser. Feststoffgehalt, pH-Wert, Temperatur und Partikelgröße der Verunreinigungen prüfen. Weißwasser aus Papierfabriken enthält Fasern und abrasive Partikel und ist daher nicht als Reinwasserpumpe geeignet.
1.2 Durchfluss (m³/h) und Förderhöhe (m), wobei eine Sicherheitsmarge von 10% bis 20% vorgesehen ist.
1.3 Einlass- und Auslassdruck, Anlagentyp und Dauerbetriebsdauer. Die meisten Papierfabriken arbeiten 24 Stunden am Tag ohne Unterbrechung.
2. Auswahl der Pumpenstruktur
2.1 Für sauberes Wasser und Kondenswasser: Verwenden Sie segmentierte, mehrstufige Kreiselpumpen mit kosteneffizienter Leistung.
2.2 Für Medien mit Fasern und geringen Mengen an Feinstfeststoffen (Papierfabrikwasser) sind mehrstufige Kreiselpumpen mit verschraubtem Gehäuse und verschleißfester Konstruktion vorzuziehen. Laufräder und Verschleißringe sind aus verschleißfesten Werkstoffen gefertigt, um Faserverstopfungen und Abrieb zu minimieren.
2.3 Materialabstimmung:
a. Sauberes Wasser: Gehäuse aus Gusseisen + Laufrad aus Edelstahl
b. Weißwasser und leichte Korrosion: Gehäuse aus duktilem Gusseisen, Laufrad/Verschleißring aus Edelstahl 304; bei korrosivem Weißwasser auf Edelstahl 316L aufrüsten. 2.4 Gleitringdichtung: Papiermaschinenmedien neigen zum Verstopfen. Patronen-Gleitringdichtungen mit Spülplan (Plan11/Plan21) werden bevorzugt, um Faserverwicklungen und Dichtungsschäden durch Trockenlauf zu vermeiden.
3. Motor und Antrieb
3.1 Wählen Sie den Motor entsprechend der berechneten Wellenleistung unter Berücksichtigung der Mediendichte und der Sicherheitsreserve. Halten Sie eine Sicherheitsreserve für die Motorleistung ein, um einen langfristigen Dauerbetrieb in Papierfabriken zu gewährleisten.
3.2 Spannung und Frequenz müssen dem Stromnetz vor Ort entsprechen. Ist eine variable Frequenz zur Anpassung von Fördermenge und Förderhöhe erforderlich, ist ein frequenzumrichtergeeigneter Motor zu verwenden und dessen Wärmeabfuhr zu überprüfen.
3.3 Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit in der Papierfabrik ist mindestens die Schutzart IP55 erforderlich. Die Anforderungen an den Explosionsschutz sind je nach Standort zu bestätigen.
4. Leistungs- und NPSH-Verifizierung
4.1 Überprüfen Sie die verfügbare Netto-Saughöhe (NPSHa) und die erforderliche Netto-Saughöhe (NPSHr). Stellen Sie sicher, dass NPSHa > NPSHr + 0,5–1,0 m gilt, um Kavitation zu vermeiden.
4.2 Der Betriebspunkt muss im hocheffizienten Bereich der Pumpe liegen. Mehrstufige Pumpen dürfen nicht über längere Zeit mit geringer Fördermenge betrieben werden, um Rückfluss, Vibrationen und Temperaturanstieg zu vermeiden.
5. Anforderungen an die Hilfszuordnung
5.1 Lagerschmierung: Für den Dauerbetrieb ist eine Ölschmierung besser geeignet.
5.2 Rohrleitungen: Flexible Verbindungsstücke und Manometer am Ein- und Auslass installieren; Krümmer und Drosseln an der Saugleitung reduzieren, um das Kavitationsrisiko zu senken.
5.3 Ersatzteile: Lagerbestand an Verbrauchsmaterialien einschließlich Verschleißringen, Gleitringdichtungen und Lagern.
6. Auswahlverbote
6.1 Herkömmliche mehrstufige Reinwasserpumpen sind nicht direkt für Wildwasser geeignet. Fasern würden die Verschleißringe schnell abnutzen und einen raschen Förderhöhenabfall verursachen.
6.2 Ein längerer Betrieb mit geringem Durchfluss, der vom Nennbetrieb abweicht, ist verboten, da mehrstufige Pumpen dazu neigen, internen Rückfluss und starke Vibrationen zu erzeugen.
6.3 Unzureichender NPSH-Wert führt zu Laufraderosion, hohem Geräuschpegel und einer drastisch verkürzten Lebensdauer der Pumpe.