Vorsichtsmaßnahmen für Tauchschlammpumpen
2026-02-18 14:00Tauchpumpen für Schlämme arbeiten unter rauen Umgebungsbedingungen und sind über lange Zeit stark abrasiven, hochkonzentrierten und sogar korrosiven Medien ausgesetzt. Die Standardisierung ihres Betriebs, ihrer Installation und Wartung beeinflusst unmittelbar die Lebensdauer und Betriebssicherheit der Geräte und erfordert daher besondere Aufmerksamkeit hinsichtlich folgender Aspekte:
1. Auswahlkriterien
Ermitteln Sie die Parameter anhand der tatsächlichen Betriebsbedingungen unter Berücksichtigung der Eigenschaften des Fördermediums wie Konzentration, Feststoffpartikelgröße, Korrosivität und Temperatur sowie der erforderlichen Durchflussrate und Förderhöhe, um ein passendes Modell und eine passende Spezifikation auszuwählen.
Wählen Sie Komponenten für den Strömungskanal (wie z. B. Laufräder und Rührflügel) aus hochverschleißfesten Werkstoffen oder aus Werkstoffen, die beständig gegen Säure-, Laugen- und Meerwasserkorrosion sind.
Je nach Komplexität der Arbeitsbedingungen sollten Pumpenmodelle mit flexibler Bauweise und hohem Schutzniveau gewählt werden. Gegebenenfalls sollten Ersatzpumpen vorgehalten werden, um Projektverzögerungen durch Pumpenausfälle zu vermeiden.
2. Installationshinweise
Prüfen Sie den Zustand der Ausrüstung: Untersuchen Sie vor der Installation sorgfältig das Pumpengehäuse und den Motor auf Verformungen oder Beschädigungen während des Transports und der Lagerung. Prüfen Sie, ob Befestigungselemente locker sind oder abgefallen sind und ob Bauteile des Durchflusskanals verschlissen oder verstopft sind.
Sorgen Sie für elektrischen Schutz: Überprüfen Sie die Kabel auf Brüche oder Risse; ersetzen Sie beschädigte Kabel umgehend, um Stromunfälle zu vermeiden.
Beachten Sie die Standardinstallationsverfahren: Der Pumpenkörper muss senkrecht in Wasser eingetaucht werden, eine horizontale Aufstellung ist nicht zulässig, und ein Einsinken in Schlamm ist zu vermeiden, um sicherzustellen, dass das Rührwerk normal mit der Ablagerungsoberfläche in Kontakt treten kann.
Sorgen Sie für eine stabile Installation des Pumpenkörpers, einen korrekten Anschluss und eine gute Abdichtung der Ein- und Auslassleitungen und lassen Sie ausreichend Platz für Wartungsarbeiten vor.
Vor dem Bewegen des Geräts die Stromzufuhr unterbrechen; jegliche Bewegung unter Spannung ist strengstens verboten.
3. Betriebliche Überlegungen
Vorbereitung vor Inbetriebnahme: Laufrad von Hand drehen, Zu- und Ablaufleitungen von Verstopfungen befreien, Dichtheit der Gleitringdichtungen und die Versorgung der Welle mit Dichtungswasser prüfen, vordere und hintere Lager schmieren und die Dichtheit der Dichtungen prüfen. Drehrichtung der Pumpe bestätigen.
Inbetriebnahme und Betrieb: Lassen Sie den Motor beim Anfahren 3–5 Minuten lang ohne Last laufen. Achten Sie dabei auf normale Laufgeräusche und Vibrationen sowie auf einen stabilen Stromfluss.
Um einen effizienten Betrieb und Energieeinsparung zu gewährleisten, müssen Durchflussmenge und Förderhöhe während des Betriebs innerhalb des auf dem Typenschild angegebenen Bereichs gehalten werden.
Überwachen Sie die Motor- und Lagertemperaturen in Echtzeit.
Abschaltung: Schließen Sie das Auslassventil und das Manometer, bevor Sie den Motor abstellen.
Beim Fördern von Hochtemperatur- oder leicht gefrierenden Medien muss nach dem Abschalten der Ablassstopfen am unteren Teil des Pumpenkörpers abgeschraubt werden, um das Medium abzulassen und ein Reißen durch Gefrieren zu verhindern.
Lassen Sie die Pumpe nach jedem Einsatz einige Minuten in sauberem Wasser laufen, um verbliebene Ablagerungen zu entfernen und das Pumpengehäuse sauber zu halten.
4. Wartungsüberlegungen
Tägliche Inspektion: Überprüfen Sie täglich den Zustand des Pumpengehäuses, des Motors und der Kabel. Kontrollieren Sie die Genauigkeit und Empfindlichkeit von Messgeräten wie Füllstands- und Druckmessgeräten. Achten Sie auf Anzeichen von Undichtigkeiten an den Dichtungsteilen.
Regelmäßige Wartung: Überprüfen Sie alle 500 Betriebsstunden den Abstand zwischen Laufrad und Schutzplatte.
Überprüfen Sie regelmäßig den Verschleiß und die Korrosion der Durchflusskanalkomponenten, einschließlich Laufräder, Pumpenwellen und Leitschaufeln.
Die Dichtheit der Stopfbuchse regelmäßig überprüfen und die Packung rechtzeitig nachfüllen oder austauschen.
Für die Langzeitlagerung: Pumpe aus dem Wasser nehmen, trocknen, rotierende und Gelenkteile einfetten und sachgemäß lagern.
Nach Demontage und Reparatur muss die Gehäusebaugruppe einen Luftdichtheitstest bei 0,2 MPa bestehen, um eine zuverlässige Motorabdichtung zu gewährleisten.
Es sollten Aufzeichnungen über Betrieb und Wartung der Anlagen erstellt werden, in denen Betriebsstunden, Parameter, Störungen, Wartungsinhalte und Komponentenaustausche detailliert aufgeführt sind, um Rückverfolgbarkeit und Optimierung zu gewährleisten.
5. Sicherheitsüberlegungen
Rüsten Sie die Geräte mit Sicherheitsvorrichtungen wie Überhitzungsschutz und Wassereintrittserkennung für den Betrieb aus.
Wartungs- und Demontagearbeiten unter Spannung sind strengstens verboten. Vor Wartungsarbeiten ist die Vorgehensweise „Abschalten, Strom abschalten, kennzeichnen, verriegeln“ zu befolgen, um Stromschläge zu vermeiden.
Beim Fördern von brennbaren, explosiven, giftigen oder korrosiven Medien müssen Pumpe und angeschlossene Rohrleitungen vollständig entleert und gereinigt, belüftet und gegebenenfalls ausgetauscht sowie die Qualifikation vor Inbetriebnahme bestätigt werden.
Bringen Sie am Arbeitsplatz gut sichtbare Sicherheitswarnschilder an; Unbefugten ist der Zutritt zum Arbeitsbereich untersagt.
Die Bediener dürfen ihren Posten während des Betriebs nicht ohne Erlaubnis verlassen; sie müssen den Zustand der Geräte ständig überwachen und Störungen unverzüglich beheben.
Um die Belastung der Strömungskanalkomponenten zu reduzieren, sollten häufige Start-Stopp-Zyklen vermieden werden; die Parameter sollten nach Möglichkeit durch variable Frequenzanpassung optimiert werden.
Installieren Sie ein Schutzsieb am Wassereinlass, um das Eindringen großer Partikel zu verhindern und das Verstopfungsrisiko zu verringern.
Abschluss
Aufgrund ihrer einzigartigen Bauweise und Leistungsfähigkeit spielen Tauchpumpen für Schlämme eine unersetzliche Rolle im Bergbau, in der Metallurgie, bei Baggerarbeiten, im Bauwesen und in anderen Branchen.
In der Praxis sind eine wissenschaftliche Modellauswahl, eine standardisierte Installation, eine korrekte Bedienung, regelmäßige Wartung und die strikte Einhaltung der Spezifikationen unerlässlich, um die Effizienz der Anlagen zu maximieren, die Betriebskosten zu senken und einen langfristig stabilen Betrieb zu gewährleisten.