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Horizontale Verwendung von Tiefbrunnenpumpen der QJ-Serie (II)

2026-05-08 14:00

III. Verfahren für horizontale Arbeitsgänge

Vorinbetriebnahmeprüfung: Stellen Sie sicher, dass das Pumpengehäuse waagerecht und fest montiert ist und alle Ankerbolzen fest angezogen sind. Prüfen Sie, ob Motor und Pumpengehäuse vollständig mit Wasser bedeckt sind (bzw. die Kühlvorrichtung ordnungsgemäß funktioniert) und der Motor vollständig mit sauberem Wasser gefüllt ist. Vergewissern Sie sich, dass Ein- und Auslassventile sowie Filter einwandfrei funktionieren, die Rohrleitungen frei von Verstopfungen und Wasserlecks sind und die Stromversorgung sowie die Erdung zuverlässig funktionieren.

Inbetriebnahme: Öffnen Sie zunächst das Einlassventil und das Entlüftungsventil, um die Luft aus dem Pumpengehäuse abzulassen. Schließen Sie anschließend das Entlüftungsventil, sobald das Gehäuse mit Wasser gefüllt ist. Lassen Sie den Motor kurz laufen, um die Drehrichtung zu prüfen. Korrigieren Sie die Kabelbelegung, falls die Drehrichtung umgekehrt ist. Starten Sie den Motor dann endgültig, indem Sie das Auslassventil langsam öffnen und den Ventilabstand so einstellen, dass die Pumpe unter Nennbetriebsbedingungen läuft.

Betriebsüberwachung: Überwachen Sie während des Betriebs in Echtzeit die Manometeranzeigen und die Motortemperatur. Schalten Sie die Maschine sofort ab, wenn Unregelmäßigkeiten wie Überhitzung, ungewöhnliche Geräusche oder verstärkte Vibrationen auftreten. Reinigen Sie das Filtersieb regelmäßig, um Verstopfungen zu vermeiden, und schalten Sie die Pumpe umgehend ab, wenn der Sandanteil im Fördermedium den zulässigen Grenzwert überschreitet.

Abschaltvorgang: Vor dem Abschalten zuerst das Auslassventil schließen und dann die Stromzufuhr unterbrechen, um Schäden an der Pumpe durch Druckstöße zu vermeiden. Im Winter das gesamte angesammelte Wasser aus dem Pumpengehäuse und den Leitungen ablassen, um Frostschäden vorzubeugen. Bei längerer Stilllegung die Pumpe mit klarem Wasser reinigen, mit einem Rostschutzmittel behandeln und in einem trockenen und korrosionsfreien Lager aufbewahren.

IV. Wartung und Vorsichtsmaßnahmen

1. Tägliche Wartung

Täglich: Entfernen Sie Ablagerungen vom Einlassfiltersieb, überprüfen Sie die Dichtheit der Rohrleitungsverbindungen und beobachten Sie den Betriebszustand des Motors auf ungewöhnliche Geräusche und Überhitzung.

Regelmäßige Wartung: Ankerbolzen wöchentlich festziehen und Schmierfett nachfüllen; monatlich den Verschleiß von Laufrädern und Dichtungen prüfen und diese bei starkem Verschleiß ersetzen; vierteljährlich das Pumpengehäuse zerlegen und reinigen sowie den Lagerverschleiß überprüfen.

Medium: Die Pumpe ist nur für sauberes oder leicht trübes Wasser geeignet. Fördern Sie keine korrosiven oder partikelreichen Medien; ersetzen Sie die Teile durch korrosionsbeständige Komponenten, wenn spezielle Medien gefördert werden müssen.

2. Verbotene Operationen

Trockenlauf ohne Wasser ist strengstens verboten (der Testlauf an Land darf 1 Sekunde nicht überschreiten); der Motor darf innerhalb von 5 Minuten nach dem Abschalten nicht wieder gestartet werden, um Schäden zu vermeiden.

Die Pumpenkonstruktion darf nicht ohne Genehmigung verändert werden. Die Pumpe darf nicht betrieben werden, wenn sie geneigt oder nicht fest montiert ist.

Betreiben Sie die Pumpe nicht bei instabiler Spannung (höher oder niedriger als 10 % der Nennspannung); spülen Sie die Pumpe nach dem Pumpen von sedimenthaltigem Wasser gründlich mit sauberem Wasser ab.

V. Unterschiede zwischen horizontaler und vertikaler Installation

Installation: Bei der vertikalen Ausführung wird die Pumpe senkrecht in tiefe Brunnen eingetaucht, wobei sich der Motor oberhalb des Pumpenkörpers befindet; bei der horizontalen Ausführung wird die Pumpe waagerecht auf dem Boden installiert, was zusätzliche Befestigungsmaßnahmen erfordert.

Anwendung: Die vertikale Ausführung eignet sich für die Wasserförderung aus Tiefbrunnen mit hoher Förderhöhe; die horizontale Ausführung wird für die Wasserförderung aus flachen Oberflächen mit großem Durchfluss eingesetzt, wobei ausreichend Platz für die Installation erforderlich ist.

Wärmeabfuhr: Bei der vertikalen Bauart wird die Wärme durch das Brunnenwasser auf natürliche Weise abgeführt; bei der horizontalen Bauart muss der Motor entweder in Wasser eingetaucht oder mit einer Ablenkabdeckung versehen werden, um eine unzureichende Wärmeabfuhr zu vermeiden.

Wartung: Die horizontale Ausführung ist leicht zu warten und am Boden zu demontieren; die vertikale Ausführung muss zur Wartung angehoben werden, was schwieriger ist.

Leistung: Die Förderhöhe der horizontalen Pumpe ist etwas geringer als die der vertikalen Pumpe, daher ist eine angemessene Anpassung der Betriebsbedingungen erforderlich.

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