Horizontale Verwendung von Tiefbrunnenpumpen der QJ-Serie (I)
2026-05-05 14:00Die Tiefbrunnenpumpe der QJ-Serie ist ursprünglich für den vertikalen Einsatz konzipiert, kann aber durch standardisierte Modifikationen und Installationen auch horizontal betrieben werden. Sie eignet sich für die Wasserförderung in flacheren Umgebungen wie Grundwassertanks, Pfützen und Kanälen und findet breite Anwendung in Bereichen wie der Bewässerung von landwirtschaftlichen Flächen, der Entwässerung von Baustellen und der industriellen Wasserversorgung. Sie vereint Praktikabilität und Wirtschaftlichkeit und stellt eine wichtige Ergänzung zur vertikalen Nutzung dar.
I. Anwendbare Szenarien für die horizontale Nutzung
Die horizontale Verwendung von Tiefbrunnenpumpen der QJ-Serie ist nur für Grundwasserspeicher mit geringem Grundwasserspiegel und hohem Durchfluss geeignet. Der spezifische Anwendungsbereich ist wie folgt:
Entwässerung und Wasserförderung aus stehenden Wasserspeichern wie Grundwassertanks, Pfützen und Kanälen, beispielsweise die Ableitung von angesammeltem Wasser auf Baustellen und die Wasserumleitung zur Bewässerung von Ackerland;
Wasserversorgung für industrielle Kreislaufwassersysteme, wie z. B. Kühlwasserkreislauf, Prozesswasserkreislauf und andere Szenarien, die eine horizontale Anordnung des Installationsraums erfordern;
Kleine Wasserbauprojekte und ländliche Trinkwasserprojekte für Mensch und Tier, die eine horizontale Installation und eine moderate Förderhöhe erfordern (angepasst an die Nennförderhöhe des Pumpenmodells);
Es ist nicht anwendbar bei Tiefbrunnen, Wasserförderung mit hoher Förderhöhe und trübem Wasser mit einem Sandgehalt von 0,01 %, um Verschleiß oder Ausfall der Ausrüstung zu vermeiden.
II. Spezifikationen für die horizontale Installation (Kernpunkte)
Bei der horizontalen Installation von Tiefbrunnenpumpen der QJ-Serie liegt der Fokus auf der Lösung von Problemen der Befestigung, der Wasserzufuhr, der Wärmeabfuhr und der Rückflussverhinderung. Die folgenden Spezifikationen müssen unbedingt eingehalten werden, um die Lebensdauer und Betriebsstabilität der Geräte nicht zu beeinträchtigen:
1. Fundament und Fixierung
Für die Fundamentierung ist ein ebenes Betonfundament oder ein Stahlfundament zu gießen, dessen Festigkeit den Anforderungen entspricht. Ölflecken, Kies und andere Verunreinigungen auf der Fundamentoberfläche sind zu entfernen. Das Pumpengehäuse ist waagerecht auf dem Fundament zu platzieren und mit Unterlegscheiben auszurichten und zu nivellieren. Die Abweichung des Pumpengehäuses von der Horizontalität darf maximal 0,1/1000 betragen, um Unwucht des Laufrads und erhöhte Vibrationen durch Neigung zu vermeiden. Das Pumpengehäuse ist mit Ankerbolzen zu befestigen. Die Schrauben müssen senkrecht stehen, und die sichtbare Länge darf die Hälfte des Schraubendurchmessers nicht überschreiten, um ein Verrutschen im Betrieb zu verhindern.
2. Installation der Zu- und Ablaufrohre
Die Ein- und Auslassrohre sind horizontal zu verbinden. Die Verbindung kann mittels Flansch oder Gewinde erfolgen, um eine dichte Verbindung ohne Wasser- oder Luftleckage zu gewährleisten. Am Wassereinlass ist ein Filtersieb zu installieren, um Unkraut, Kies und andere Verunreinigungen aufzufangen und so ein Verstopfen der Pumpenkammer und Verschleiß des Laufrads zu verhindern. Am Wasserauslass ist (außer bei Pumpen mit geringer Förderhöhe) ein Rückschlagventil zu installieren, um einen Rückfluss von Wasser in die Rohrleitung beim Pumpenstopp zu verhindern, der die internen Komponenten des Pumpengehäuses beschädigen könnte. Die Ablauföffnung des Rückschlagventils muss frei bleiben, um ein Einfrieren und Reißen der Rohrleitung im Winter zu vermeiden. Die Rohrleitungsführung sollte scharfe Krümmungen vermeiden, um den Strömungswiderstand zu minimieren. Gleichzeitig ist ausreichend Platz für Wartungsarbeiten vorzusehen.
3. Motor- und Wärmeableitungsbehandlung
Der Motor der Tiefbrunnenpumpe der QJ-Serie ist eine geschlossene, wassergefüllte Nassbauweise. Bei horizontaler Installation muss sichergestellt werden, dass der Motor vollständig unter Wasser ist. Alternativ kann eine Kühlkörperabdeckung (Kühler) zur Wärmeabfuhr verwendet werden, um unzureichende Wärmeableitung und ein Durchbrennen der Spule durch Luftkontakt zu vermeiden. Bei Betrieb in flachen Gewässern müssen Motor und Kernkomponenten des Pumpengehäuses vollständig unter Wasser sein. Der Wassereinlass muss mindestens einen Meter unterhalb des dynamischen Wasserspiegels liegen, um ein Durchbrennen der Komponenten im Leerlauf zu verhindern. Die Motorverkabelung muss wasserdicht und gegen Kurzschlüsse abgedichtet sein. Leitungen und Kabelverbindungen müssen den Spezifikationen entsprechen und die Schutzart muss den Anforderungen der Betriebsumgebung genügen.
4. Installation von Hilfskomponenten
Installieren Sie Druck- und Vakuummeter, um den Ein- und Auslassdruck in Echtzeit zu überwachen, was die Anpassung der Betriebsbedingungen erleichtert. Installieren Sie je nach Einsatzszenario Stoßdämpfer (Gummi- oder Federdämpfer), um Vibrationen während des Gerätebetriebs zu reduzieren und das Fundament sowie die Rohrleitungen zu schützen. Enthält das Medium geringe Mengen an Verunreinigungen, kann am Wassereinlass ein Vorfilter installiert werden, um die Reinheit des Mediums weiter zu verbessern und die Lebensdauer des Geräts zu verlängern.