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Häufige Missverständnisse bei der Anwendung von geteilten Gehäusepumpen für große Fördermengen

2026-02-21 14:00

Geteilte Gehäusepumpen haben sich aufgrund ihrer Vorteile wie hoher Förderleistung, stabiler Betrieb und einfacher Wartung zu den wichtigsten Förderanlagen in Bereichen wie der kommunalen Wasserversorgung, der industriellen Wasserversorgung und der landwirtschaftlichen Bewässerung entwickelt. Im praktischen Einsatz unter Bedingungen hoher Förderleistung kommt es jedoch häufig zu Fehlentscheidungen bei der Auswahl, Installation und dem Betrieb der Pumpen. Dies ist auf unzureichende Kenntnisse der Anlageneigenschaften und der Prinzipien der Anlagenanpassung zurückzuführen und führt direkt zu einem stark erhöhten Energieverbrauch, häufigen Anlagenausfällen und einer verkürzten Lebensdauer.

1: Blindes Verfolgen des Mottos „Größer ist besser“ bei der Auswahl, wobei die Anpassungsfähigkeit an die Arbeitsbedingungen ignoriert wird

Beispielsweise ist die für das Umlaufsystem eines Kraftwerks ausgewählte Förderhöhe der Anlage zu hoch, und die tatsächliche Betriebshöhe beträgt nur 37,5 % des Auslegungswertes. Dies führt innerhalb von zwei Monaten zu starker Kavitation und Beschädigung des Laufrads durch Perforation. Die korrekte Auswahl sollte dem Prinzip der optimalen Anpassung des Spitzenvolumenstroms plus einer angemessenen Sicherheitsmarge folgen. Bei Anlagen mit hohem Volumenstrom und niedriger Förderhöhe kann die Durchflussmarge 5 % betragen. Gleichzeitig sollten die Parameter in Kombination mit Kernfaktoren wie den Eigenschaften des Fördermediums und der Förderstrecke bestimmt werden, um Verschwendung zu vermeiden, die durch den Einsatz eines zu großen Pferdes für einen zu kleinen Wagen entsteht.

 2: Zufällige Rohrleitungskonfiguration, wobei Widerstand und Luftansaugprobleme ignoriert werden

Ein zu kleiner Rohrdurchmesser erhöht den Widerstand der Förderleitung erheblich und führt zu höheren Druckverlusten. Eine nach oben geneigte oder horizontale Verlegung des Saugrohrs begünstigt Luftansammlungen, die zu Luftstau führen und die Wasserfördermenge stark reduzieren. Horizontale Rohrbögen beeinträchtigen die Stabilität des Wasserflusses und erhöhen den Energieverbrauch. Die Standardkonfiguration sieht vor, einen dem Pumpenanschluss passenden Rohrdurchmesser zu wählen, das Saugrohr zum Wasseranschluss hin zu neigen, Rohrbögen vorzugsweise vertikal zu verlegen und eine direkte Verbindung zwischen Wassereinlass und Rohrbogen zu vermeiden.

 3: Unsachgemäße Durchflussregelung, übermäßige Abhängigkeit von der Ventildrosselung

Manche Anwender regeln den Durchfluss, indem sie das Auslassventil während des Betriebs längere Zeit schließen. Dies ermöglicht zwar eine kurzfristige Anpassung der Betriebsparameter, führt aber zu einem starken Anstieg des Rohrleitungswiderstands und einer anormalen Belastung des Antriebsmotors. Dadurch erhöht sich nicht nur der Energieverbrauch, sondern es kann auch zu Ventilschäden kommen. Für die Regelung großer Durchflussmengen ist daher die Drehzahlregelung mittels Frequenzumrichter oder die Drehzahlanpassung vorzuziehen. Wird ein dauerhaft konstanter Durchfluss benötigt, kann dies durch den Einsatz eines Laufrads mit kleinem Durchmesser erreicht werden. Diese Regelungsmethode ist nicht nur energiesparend, sondern gewährleistet auch einen stabilen Anlagenbetrieb.

4: Verwechslung von Anwendungsfällen bei Mischstrompumpen, falsche Auswahl von Ersatzprodukten

Sowohl geteilte Gehäusepumpen als auch Mischstrompumpen eignen sich für große Fördermengen. Viele Anwender ignorieren jedoch die Unterschiede in Förderhöhe und Förderstrecke und ersetzen die geteilte Gehäusepumpe fälschlicherweise durch die geteilte. Hinsichtlich der Geräteeigenschaften sind Mischstrompumpen besser für geringe Förderhöhen und kurze Förderstrecken geeignet. Bei Förderhöhen über 10 Metern sollten geteilte Gehäusepumpen eingesetzt werden. Der erzwungene Einsatz bei kurzen Förderstrecken und geringen Förderhöhen führt nicht nur zu höheren Kosten, sondern verringert aufgrund unpassender Betriebsbedingungen auch die Betriebseffizienz. Dies verursacht doppelte Investitions- und Energieverschwendung.

 5: Fahrlässigkeit bei Inbetriebnahme und Wartung, Vernachlässigung von Lufteinschlüssen und Schmierstoffschutz

Häufige Fehler beim Anfahren von Pumpen mit hohem Fördervolumen sind das Versäumnis, die Luft vor dem Anfahren abzulassen, und eine unzureichende Eintauchtiefe des Saugrohrs. Dies kann zu Ansaugproblemen oder einem plötzlichen Fördermengenabfall führen. Gleichzeitig vernachlässigen manche Anwender die Kühlung und Schmierung der Dichtungen. Beispielsweise können eine unzureichende Kühlwasserzufuhr zur Gleitringdichtung und eine zu hohe oder zu niedrige Lagerfettmenge zu Schäden wie Verschleiß der Dichtfläche und Überhitzung des Lagers führen. Für einen korrekten Betrieb ist es daher wichtig, dass die Luft vor dem Anfahren abgelassen wird, die Eintauchtiefe des Saugrohrs mindestens 0,8 Meter beträgt, der Zustand des Kühlsystems und der Schmierung regelmäßig überprüft und das Fett gemäß den Spezifikationen aufgefüllt wird.


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