Konfiguration der Roots-Wasserring-Vakuumeinheit
2026-04-14 14:00Die Kernfunktionen einer Wurzelkanal-Vakuumpumpe werden durch das Zusammenspiel von Haupt- und Vorvakuumpumpe realisiert. Die Auswahl und Abstimmung der beiden Pumpen ist entscheidend für die Konfiguration. Darüber hinaus sind grundlegende Hilfskomponenten erforderlich, um einen stabilen Betrieb zu gewährleisten. Die Funktionen und Auswahlkriterien der einzelnen Komponenten sind wie folgt:
1. Hauptpumpe: Roots-Vakuumpumpe
Als zentraler Vakuumverstärker der Anlage reduziert er den von der Vorvakuumpumpe vorgepumpten Systemdruck zusätzlich, um das Endvakuum zu verbessern. Wichtige Auswahlkriterien sind:
Modell und Pumpgeschwindigkeit
Die gängigen Roots-Vakuumpumpen der ZJ-Serie decken einen Förderleistungsbereich von 30–600 l/s ab. Die Auswahl richtet sich nach dem Volumen des zu fördernden Systems und der erforderlichen Fördermenge, um unzureichende Förderleistung oder übermäßigen Energieverbrauch zu vermeiden.
Bühnenkonfiguration
Eine einzelne Roots-Pumpe hat ein begrenztes Endvakuum; ein höheres Vakuum kann durch Reihenschaltung, typischerweise mit 1 bis 3 Stufen, erreicht werden. Mehr Stufen führen zu einem höheren Endvakuum (ungefähr 266 Pa mit einer einstufigen Roots-Pumpe in Kombination mit einer zweistufigen Wasserringpumpe, 25 Pa mit zweistufiger Reihenschaltung und bis zu 1 Pa mit dreistufiger Reihenschaltung).
Strukturelle Merkmale
Zwischen den Rotoren sowie zwischen Rotoren und Gehäuse werden Spaltmaße von 0,1–0,8 mm eingehalten. Eine Ölschmierung ist nicht erforderlich, und die Pumpe ist unempfindlich gegenüber Staub und Wasserdampf. Sie eignet sich zum Absaugen von Gasen, die Feuchtigkeit und geringe Mengen Staub enthalten, und ist für verschiedene industrielle Anwendungen geeignet.
2. Vorförderpumpe: Wasserring-Vakuumpumpe
Als Vorvakuum-Grundlage der Anlage evakuiert sie das System auf einen Druckbereich, in dem die Roots-Pumpe anlaufen kann (üblicherweise 10–100 Pa). Ihre Leistung bestimmt direkt die untere Grenze des Endvakuums der Anlage. Wichtige Auswahlkriterien sind:
Modell und Typ
Die weit verbreiteten Wasserring-Vakuumpumpen der Serie 2BV zeichnen sich durch hohe Effizienz, kompakte Bauweise, leckagefreie Gleitringdichtungen, korrosionsbeständige Aluminiumbronze-Laufräder und hohe Schutzarten aus und sind daher die gängigste Konfiguration.
Anpassung des Arbeitsmediums
Wasser wird aufgrund seiner geringen Kosten, Verfügbarkeit und Umweltfreundlichkeit üblicherweise als Arbeitsmedium verwendet. Für höhere Vakuumanforderungen können organische Lösungsmittel mit niedrigem Sättigungsdampfdruck wie Methanol oder Ethanol eingesetzt werden. Ein geschlossenes Kreislaufsystem kann eingerichtet werden, um die Umweltbelastung zu reduzieren und die organischen Lösungsmittel zurückzugewinnen.
3. Grundlegende Hilfskomponenten (unerlässlich)
Diese Komponenten gewährleisten einen normalen Betrieb, reduzieren Ausfälle und verlängern die Lebensdauer:
Rohrleitungssystem
Verwenden Sie Rohrdurchmesser, die den Pumpenein- und -auslässen entsprechen. Verlegen Sie die Rohrleitungen so gerade wie möglich mit minimalen Biegungen, um den Pumpwiderstand zu verringern. Die Mittellinie der Saugleitung darf nicht tiefer als die Pumpeneinlass-Mittellinie und die Mittellinie der Abgasleitung nicht höher als die Pumpenauslass-Mittellinie liegen, um Flüssigkeits- oder Gasansammlungen zu vermeiden.
Siegel
An der Hauptpumpe, der Vorförderpumpe und den Rohrleitungsflanschen werden Gleitringdichtungen oder Stopfbuchsendichtungen installiert. Die Wasserringpumpen der Baureihe 2BV sind standardmäßig mit Gleitringdichtungen ausgestattet, die Gasleckagen wirksam verhindern, die Vakuumstabilität gewährleisten und Vakuumverschlechterungen durch unzureichende Abdichtung vermeiden.
Steckverbinder
Verwenden Sie Flansche und Ventile mit der richtigen Größe, um dichte Verbindungen zu gewährleisten. Insbesondere unter Hochvakuumbedingungen kann selbst eine geringfügige Leckage die Leistung der Anlage erheblich beeinträchtigen. Am Einlass der sekundären Roots-Pumpe müssen ein Hauptventil und ein Entlüftungsventil installiert werden, um ein Rücksaugen von Wasser in das Fördersystem während des Abschaltvorgangs zu verhindern.