Vorsichtsmaßnahmen für den Einsatz mehrstufiger Pumpen in Schneemaschinen
2026-02-25 14:53Die Beschneiungssaison in Skigebieten findet größtenteils in einer Umgebung mit niedrigen Temperaturen statt, wodurch mehrstufige Kreiselpumpen über einen langen Zeitraum kontinuierlich laufen müssen. Im Mittelpunkt des täglichen Betriebs und der Wartung steht die Vermeidung von Unterkühlung, Verstopfungen und Ausfällen, um einen stabilen Betrieb der Anlagen zu gewährleisten und ihre Lebensdauer zu verlängern. Unter Berücksichtigung der Eigenschaften mehrstufiger Kreiselpumpen und der Betriebsbedingungen in Skigebieten ergeben sich folgende spezifische Betriebs- und Wartungspunkte:
(I) Vorinbetriebnahmeprüfung: Vollständiges Vorheizen und Prüfen zur Vermeidung von Kaltstartschäden
1. Bei niedrigen Temperaturen kann sich im Pumpengehäuse und in den Rohrleitungen Eis bilden. Vor Inbetriebnahme der Maschine muss das Eis im Pumpengehäuse und in den Rohrleitungen gründlich entfernt werden. Methoden wie Heißwasserspülung und Wärmespeicherung können eingesetzt werden, um sicherzustellen, dass Pumpengehäuse und Rohrleitungen eisfrei und frei von Verstopfungen sind. Gleichzeitig ist die Dichtheit der Rohrleitungsverbindungen zu überprüfen, um ein Austreten von Hochdruckwasser zu verhindern.
2. Prüfen Sie den Schmierölstand und die Ölqualität der Pumpe, um sicherzustellen, dass ausreichend Schmieröl vorhanden, frei von Verunreinigungen und Eis ist. Falls die Viskosität des Schmieröls aufgrund niedriger Temperaturen zunimmt, ersetzen Sie es durch ein für Tieftemperaturumgebungen geeignetes Schmieröl, um Lagerverschleiß zu vermeiden. Drehen Sie den Rotor von Hand, um eine reibungslose Drehung ohne Blockieren zu gewährleisten.
3. Prüfen Sie, ob die Drehrichtung des Motors mit den Anforderungen der Kreiselpumpe übereinstimmt, öffnen Sie das Entlüftungsventil am Auslassflansch, füllen Sie die Pumpe mit Wasser und lassen Sie die Luft aus der Pumpe ab, um Kavitation zu vermeiden; schließen Sie das Absperrventil und den Manometerhahn am Auslassrohr, um die Inbetriebnahme vorzubereiten.
4. Prüfen Sie, ob die Druck- und Durchflussmessgeräte ordnungsgemäß funktionieren und ob die Parameter des Frequenzumrichter-Regelsystems angemessen eingestellt sind, um sicherzustellen, dass die Betriebsparameter nach der Inbetriebnahme des Geräts normal überwacht und angepasst werden können.
(II) Überwachung im laufenden Betrieb: Statuskontrolle in Echtzeit und zeitnahe Behebung von Störungen
1. Nach dem Anfahren der Anlage das Auslassschieberventil langsam öffnen, den erforderlichen Druck einstellen und den Betriebszustand der Pumpe genau überwachen: Achten Sie insbesondere auf einen stabilen Druck und Durchfluss. Bei starken Druckschwankungen oder unzureichendem Durchfluss prüfen Sie umgehend, ob die Rohrleitung verstopft, das Laufrad verschlissen oder die Schneekanonendüse blockiert ist.
2. Überwachen Sie die Temperatur des Pumpengehäuses und des Motors. Die Temperatur des Pumpengehäuses sollte im normalen Bereich (≤ 80 °C) liegen, die Lagertemperatur sollte 35 °C der Umgebungstemperatur nicht überschreiten und ihre Grenztemperatur 75 °C nicht überschreiten. Bei zu hoher Temperatur muss die Maschine zur Überprüfung angehalten werden. Prüfen Sie auf unzureichende Schmierung, Lagerverschleiß, Verstopfungen in den Rohrleitungen und andere Probleme, um einen Anlagenausfall zu vermeiden.
3. Achten Sie auf die Betriebsgeräusche des Pumpengehäuses. Im Normalbetrieb sollten keine ungewöhnlichen Geräusche oder starke Vibrationen auftreten. Sollten ungewöhnliche Geräusche oder übermäßige Vibrationen auftreten, kann dies auf ein unwuchtiges Laufrad, ein beschädigtes Lager oder eine versetzte Pumpenwelle hindeuten. In diesem Fall muss die Maschine umgehend zur Wartung angehalten werden.
4. Achten Sie auf die Leckage im Dichtungsbereich. Die normale Wasserleckage in der Stopfbuchse bzw. Gleitringdichtungskammer sollte 30–60 Tropfen pro Minute betragen. Der Anpressdruck der Stopfbuchse bzw. Gleitringdichtung sollte jederzeit angepasst werden, um eine zu hohe Leckage, die den Druck beeinträchtigt, oder eine zu niedrige Leckage, die zu Überhitzung und Beschädigung der Dichtung führt, zu vermeiden.